Kleiner Wegweiser für Schiverletzungen

Zur Vorbeugung und Vermeidung von Schiunfällen zählt in erster Linie eine gute Ausrüstung. Aber auch eine gute Vorbereitung, Aufwärmen und Training ist nicht unwesentlich, um ohne größeres Risiko Freude am Wintersport haben zu können.

Immer wieder werden einzelne Wintersportarten wie Snowboard als besonders unfallträchtig herausgestrichen. Es häufen sich Berichte von Unfallchirurgien über schwere Verletzungen. Eigentlich sollte man sich danach gar nicht mehr auf die Piste wagen!

Trotzdem - wer sich gut vorbereitet, und seinen Sport "professionell" betreibt wird wenig Verletzungen und viel Freude am Wintersport haben. Was heißt "professionell" ? In meinen Augen braucht jeder Sport eine gute Ausbildung und Einhalten der wichtigsten Regeln. Damit kann man viel effizienter und schneller vorankommen als durch eigene "schmerzhafte" Erfahrungen. Auch für Snowboarder rentiert sich ein Einführungskurs, der auch für Kinder heute überall angeboten wird.

Mit welchen Verletzungen müssen Sie am häufigsten rechnen:

  • beim Alpin-Schisport:
  • Schnittwunden, Bandverletzungen (Schidaumen, Kreuzband), Knochenbrüche, Bauchverletzungen, Schädelhirntrauma,
  • beim Touren-Schisport:
    Lawinen-Unfälle, Bandverletzungen (Meniscus, Seitenband), Knochenbrüche,
  • beim Langlauf-Schisport:
    Bagatellverletzungen aber auch Knochenbrüche wie z.B. Schenkelhalsbruch bei älteren Leuten
  • beim Snowboarden:
    Prellungen, Verstauchungen, Brüche, vor allem Hand- und Knieverletzungen,
Was tun bei:
  • Frischen Verletzungen:
    Erstversorgung auf der Piste, beim Praktischen Arzt oder in einem Krankenhaus. Lassen Sie auf jeden Fall jede Verletzung genau abklären! Die geeignete Nachbehandlung ist sehr wichtig zur völligen Wiederherstellung.
  • Älteren Verletzungen:
    Abklärung durch den Praktischen Arzt, Facharzt oder entsprechende Fachabteilung. Warten Sie bei Beschwerden nicht zu lange zu! Durch Röntgenbilder und Zusatzuntersuchungen wie eine Magnetresonanz-Tomographie kann oft eine schmerzhafte Verletzung abgeklärt und dann richtig behandelt werden.
Was kann Ihnen im Sanatorium der Kreuzschwestern in Rum diesbezüglich geboten werden ?

Obwohl kein regulärer "Unfalldienst" bereit steht, sind ständig mehrere Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie erreichbar. Diese sind in der Lage, Verletzungsfolgen abzuklären und zu behandeln. Im Haus stehen entsprechende Untersuchungsmöglichkeiten wie Röntgen, Ultraschall und Magnetresonanztomographie für Arme und Beine zur Verfügung. Nach einer Untersuchung und Abklärung kann ambulante Behandlung in der Praxis, aber auch eine Operation mit oder ohne stationärer Behandlung im Krankenhaus erfolgen. Die geeignete Nachbehandlung kann dann im Sanatorium oder in der Praxis erfolgen.